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Winterarbeit: Kupplung kürzen

Dass Passagiere der LGB-GEX-Wagen bei einem möglichen Wagenwechsel Weiterspringer sein müssen – so jedenfalls scheint es, wenn man die Abstände zwischen den Wagen betrachtet – ist kein Geheimnis. Dank der kurzen S-KuPLiX von HPL (siehe z.B. bei http://www.mds-mueller.eu/lgb%20kiss%20tuning.htm) wird der Abstand der Wagen um 2 cm verkürzt.

Das Kürzen der Achsaufhängungen ist zwar aufwändig, das Ergebnis kann sich aber sehen lassen. Eine durchaus erfolgreiche Winterarbeit!

Stainz nicht gleich Stainz – ein Digitaltisierungsmarathon

Wer kennt sie nicht, die Logo-Lok von LGB: eine Stainz. Im Zuge eines Digitalisierungsauftrags durfte ich mehrere Stainz digitalisieren. Die wesentlichen Arbeiten, nämlich

  • Motor und Stromabnahme separat verkabeln
  • einen Massoth eMOTION L Dekoder in den Kessel einsetzen
  • Rauchgenerator, Licht vorne und hinten, sowie innen verkabeln und anschließen

waren bei allen Loks ähnlich zu erledigen und doch war jede Lok durch die unterschiedlichsten Baureihen individuell. Von der Verschraubung des Gehäuses, den „Innereien“ des Motorblocks bis hin zur Verkabelung hieß es: 4 Loks – 4 unterschiedliche Bauweisen. Wer also meint, er weiß, wie eine Stainz umzubauen ist, sollte sich die Frage stellen: welche Version 😉

Umbauberichte zu einer Stainzlok gibt es ja im www viele zu finden, daher brauche ich nicht alles aufführen. Die sympatischste Umbauvariante war mir die der grünen LGB 20201.  Diese hatte schon „drei“ Stiftausgänge am Motorblock, was die Sache deutlich vereinfachte.

Der Rauchgenerartor ist hier auch gleich am Motorblock angeschlossen.

Die Metallstangen für die Stromabnahme gekürzt, ein Stift extra als vierten Ausgang gesetzt und vom Motor getrennt, sowie Kabel für den Rauchgenerator gelegt, ist der Motorblock schnell umgebaut.

Im Deckel muss noch das passende Loch für den vierten Stift gebohrt werden. Die Kabel für den Rauchgenerator können durch die bestehenden Öffnungen gelegt werden.

Der Decoder bekommt – wie bei allen anderen auch – einen kuschligen Platz im Kessel. Das Bleigewicht sollte man dabei umbedingt isolieren!

Damit die Kabel vom Decoder auch zum Motor gelegt werden können, muss die Kesselblende, die von der Innenseite des Führstandes auf den Kessel gesetzt ist, auf der Unterseite noch eingeschnitten werden.

Nun kann das Gehäuse wieder zusammenmontiert werden und die entsprechenden Anschlusskabel gehen richtung Motorblock. Zusätzliche Anschlusskabel für Rücklicht, Innenbeleuchtung bzw. Rauchgeneratoranschluss können von hier nach hinten in das Führerhaus gelegt werden.

Spannend ist die Endmontage. Bei zuviel Kabellänge zwickt es gerne mal beim Zusammenschieben von Gehäuse und Motorblock.

Zuletzt müssen noch die Kabel für die Beleuchtung im Führerstand angeschlossen werden. Die Kabel für den Rauchgenerator habe ich ebenfalls erst im Führerstand verbunden und zusätzlich eine Kontrolllampe angeschlossen. So ist leicht ersichtlich, ob der Rauch an oder aus ist.